Essenz und Schattenrolle

Innerhalb jeden Seelenalters haben wir sieben Ebenen mit Bezug zu der Art von Lektion oder Erfahrung, die wir selbst für jede Lebenszeit eingerichtet haben. Die Hauptkonstante während dieses Wachstumsprozesses ist unsere essentielle Rolle. Wir entscheiden uns für eine von sieben Rollen - Diener, Künstler, Krieger, König, Priester, Weiser oder Gelehrter ("Lehrer").
Diese Begriffe stellen einen Bezug zur Wahrnehmung der Welt dar und keine Berufsbezeichnung im herkömmlichen Sinn. Gerade so, wie weißes Licht durch ein Prisma fällt und sich in sieben Farben/Frequenzen aufspaltet, hat jede Rolle eine unterschiedliche Frequenz - eine andere Schwingungsrate. Unsere Rolle gibt dem, was immer wir auch tun mehr Bedeutung. Sei es Gefühl oder Ausdruck, es ist unser "primäres Sein".

Es gibt drei Kategorien, die diese Rollen am besten beschreiben:

Ordnend: Fokusiert oder Unmittelbar.
Erhaben: Weitsichtig und geht mit großen Gruppen von Menschen um.
Neutral: Kann mit jeder Rolle in Beziehung gehen und jede Rolle unterstützen.

Die Einzigartigkeit jeder Rolle wird durch die Sie jeweils beeinflussende Achse stark betont. Die vier Achsen sind: Inspiration, Expression, Aktion und Assimilation.
Die Rollen auf der Inspirationsachse - Priester und Diener - sind motivierende, inspirierende, drängende Einflüsse.
Ausdrucksachse: Der Künstler und der Weise werden mehr expressiv, sie mögen es in kreativer Weise ihre Umgebung zu verändern und kommunizieren ihre Ideen durch Leidenschaft und Farbe.
Die Aktionsachse des Kriegers und Königs charakterisiert Körperlichkeit, Dinge zu Ende führen, Organisation und Aggression.
Anpassungssachse: Die neutrale Rolle lässt den Gelehrten durch das Leben gehen, indem Informationen absorbiert werden und durch Beobachtung gelernt und für den späteren Gebrauch gespeichert wird.

Wenn wir die gewählte Rolle identifizieren, profitieren wir daraus, zu sehen, wie unsere Handlungen genau zu unserer Wahl passen. Sind wir frustriert wenn wir uns entgegen unserer Rolle verhalten? Betreiben wir störrisch ein Studium wenn wir lieber eine Gruppe von Leuten auf dem Gehweg unterhalten würden? Quälen wir uns, weil wir zu beschäftigt sind, jedes kleinste Detail unseres Lebens durchzuplanen? Oder haben wir Spaß, egal was wir tun, tun wir es mit weiser Haltung?
Wir können Schwierigkeiten haben unsere Rolle zu erkennen, wegen starker kultureller Konditionierung. Wir sind eher geneigt das charakteristische einer bestimmten Rolle anzunehmen, weil wir ihren Nutzen erkennen, anstatt zu akzeptieren wer wir wirklich sind. Zum Beispiel mag eine Frau die Qualitäten eines Dieners in sich erkennen, weil sie stets angewiesen wurde sich um ihre Familie zu kümmern, ist aber eigentlich eine Gelehrte, deren Hauptinteresse es ist, zu lesen und historische Informationen zu sammeln. So könnte ihr Ausdruck als Gelehrte darin liegen, ihre Kinder zu unterrichten oder einen Roman zu schreiben. Durch das Entdecken dieser angeborenen Neigungen machen wir unser Leben leichter und freudvoller und wir helfen uns selbst, die Hindernisse zu erkennen, die wir uns erschaffen haben, indem wir gegen unsere essentielle Rolle gehandelt haben.

Die "Schattenrolle" ist eine zweite Rolle, die wir je nur für ein oder wenige Leben wählen, um unsere Erfahrungen zu vervollständigen oder unsere Essenz dadurch zu bereichern und die Erfahrung interessanter zu machen.